„Luft, Luft, Luft!“

Die Schüler-AG „Na, Erde?“ des Neuen Gymnasiums Oldenburg führt ihr 6. Schüler-Wissenschaftscafé durch.

Diesmal beschäftigen wir uns mit Vorgängen in der unteren Atmosphäre
unserer Erde.

- Wann entstehen Wolken und was sagen uns ihre Formen?
- Wie werden sich in Zukunft die Bestände von Singvögeln entwickeln?
- Kann man Luft- und Schadstoffströme in Städten lenken?

Wir diskutieren und informieren mit Experten und Wissenschaftlern.
Auch Fragen aus dem Publikum sind willkommen.

Wir laden alle Interessierten herzlich dazu ein!

Neues Gymnasium Oldenburg

Schlaues Haus, Schlossplatz 16, 26122 Oldenburg

24. Mai 2019, 18:00

Kategorien: Umwelt

Schüler-AG "Na, Erde?" : Sommerwolken über Achternholt , Keine CC-Lizenz

Thesen

1

Es ist möglich, wissenschaftliche Daten technisch aufzuarbeiten und sie in einer Bildschirmpräsentation darzustellen. Mittels Livekameras lassen sich wissenschaftliche Experimente so zeigen, dass alle anwesenden Zuschauer das Experiment verfolgen können. Mikrofone helfen dabei, dass einen auch im großen Raum alle verstehen. Wahlweise ist dies auch mit Headset möglich. Allgemein lassen sich wissenschaftliche Veranstaltungen gut technisch unterstützen und begleiten.

2

Wolken entstehen, wenn feuchte Luft abkühlt und das enthaltene Wasser kondensiert. Man kann jede Wolke einer Art zuordnen. Mit den verschiedenen Wolkenarten kann man das folgende Wetter vorhersagen. Über die Jahrhunderte haben sich Leute auf verschiedene Weisen mit dem Himmel und den Wolken beschäftigt. Auch geografische Faktoren haben großen Einfluss auf die Wolken.

3

Wir haben eine Vogelzählung im Oldenburger Schlossgarten durchgeführt und eine Umfrage gestartet, welches die beliebtesten Singvögel sind. Festgestellt wurde, dass das Rotkehlchen am beliebtesten ist. Mit unserer Zählung und Daten vom NABU konnten wir feststellen, dass der Bestand einiger Vögel gesunken ist. In den verschiedenen Regionen Deutschlands sind die Vögel auch unterschiedlich stark vertreten. Spezielle Gründe für die Abnahme der Singvögel sind u.a. Vogelkrankheiten, Stromleitungen und auch Windparks.

4

Mit modernen Mitteln der Technik lassen sich Experimente leicht durchführen. Durch gut erhältliche Geräte ist es möglich, Feinstaub an verschiedenen Stellen selbst zu messen und die Ergebnisse zu analysieren. Der Feinstaubgehalt der Luft nahe Straßen kann den Grenzwert überschreiten; es besteht dann Handlungsbedarf. Gasförmige Schadstoffe breiten sich besonders gut mit schnellen Luftströmungen aus, z.B. auch an Wänden.

5

Wir haben uns damit beschäftigt zu schauen, wie der Wind sich in der Stadt verhält. Dazu wurde von uns ein Modell der Elbphilharmonie gebaut, an dem wir im Versuch folgende Feststellungen treffen konnten: Hinter dem Modell entstanden Verwirbelungen aufgrund eines Unterdrucks. Je nach Windrichtung änderte sich die Position des Unterdrucks. Eine Häuserreihe haben wir auch ergänzt und zwischen der Elbphilharmonie und der Gebäudereihe eine Lücke gelassen. Wir konnten sehen, dass der Wind stärker durch die Gasse als entlang der Häuserwand wehte.

Experte

Mara-Marciel Oltmanns

NABU Oldenburger Land

hat mit der Schüler-AG eine Vogelzählung im Oldenburger Schlossgarten durchgeführt.

Experte

Taran Heye

Hochschule Bremen

studiert Luft- und Raumfahrttechnik und war mehrere Jahre Mitglied der Schüler-AG "Na, Erde?" am Neuen Gymnasium Oldenburg.

Experte

Dr. Thomas Schmidt

DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme, Oldenburg

ist Meteorologe und interessiert sich besonders für Wolken.

Betreuer

Bernhard Sturm

Neues Gymnasium Oldenburg

AG

Schüler-AG „Na, Erde?“
Schüler-AG „Na, Erde?“

Bei dem Namen der AG „Na, Erde?“ haben sich die Schülerinnen und Schüler Folgendes gedacht: Sie stellen mithilfe der Naturwissenschaften, Chemie und Physik, der Erde Fragen und beantworten diese. 14 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 5 bis 12 treffen sich dafür in der seit dem Schuljahr 2009/2010 bestehenden AG einmal wöchentlich.

Schule

Neues Gymnasium Oldenburg

Oldenburg, Niedersachsen

Autoren

Schüler-AG "Na, Erde?"