Apps im Gesundheitswesen

Viele Menschen benutzen Fitnesstracker oder Gesundheits- bzw. Fitnessapps, um ihren Alltag gesundheitsbewusster zu gestallten. Welche Vorteile erhalten die Nutzer solcher Programme? Können solche Apps nicht auch Risiken hervorrufen und wie steht es um den Datenschutz? Was wird es in der Zukunft noch geben? Diese und weitere Themen besprechen wir, die Klasse 10c des Friedrich-Koenig-Gymnasiums Würzburg, zusammen mit Georg Lindinger, einem wissenschaftlichen Mitarbeiter am Institut für Medizinmanagement an der Universität Bayreuth, am 11. April 2019 ab ca. 14 Uhr.

Friedrich-Koenig-Gymnasium

Friedrichstr. 22, 97082 Würzburg

11. April 2019, 13:45

Kategorien: Medizin

Thesen

1

Apps im Gesundheitswesen und die damit einhergehende Hardware werden die Möglichkeiten der Diagnostik erweitern.

2

Eine genaue Diagnose kann durch die Nutzung einer App unterstützt werden, jedoch kann dadurch ein persönlicher Arztkontakt nicht ersetzt werden.

3

Die Erfassung und Nutzung gesundheitsbezogener Daten stellt datenschutzrechtlich eine Herausforderung dar

4

Ein gesundheitsbewusstes Verhalten kann durch den Einsatz einer Apps unterstützt werden.

5

Aus ökonomischer Sicht besteht für "digital health"-Produkte ein großes Wachstumspotenzial.

Das Café stellte für uns einen großen Erfolg und die Abrundung eines gelungenen Projektes dar. Auf diesem Wege bedanken wir uns recht herzlich bei unseren Experten, die einen großen Beitrag zum Gelingen des Cafés beigetragen haben.

Experte

Georg Lindinger

Universität Bayreuth

Georg Lindinger (M.A) hat Kulturwissenschaft und Religionswissenschaft mit Schwerpunkt Erforschung religiöser Gegenwartskultur studiert. Seit November 2017 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bayreuth. Dort ist er im Projekt "Medizin 4.0 - Das ethische Fundament der Digitalisierung im Gesundheitswesen" beschäftigt. In diesem werden ethnisch relevante Auswirkungen digitaler Technologien insbesondere die Entwicklung mobiler gesundheitsbezogener Apps untersucht. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Themen Digital Health, Ethik des Gesundheitswesens sowie die Anthropologie der Digitalisierung

Betreuer

Florian Göbel

AG

Klasse 10c am FKG

Schule

Friedrich-Koenig-Gymnasium

Würzburg, Bayern

Autoren

Klasse 10c am FKG

Im Schuljahr 2018/2019 nimmt die Klasse 10c am Junior Science Café-Projekt teil. Wir sind eine sogenannte digitale Klasse, und damit eine der „Extraklassen“ am FKG. Der Unterricht wird nahezu in allen Fächern digital aufbereitet und durchgeführt. Neben entsprechender Ausstattung der Räume, die exklusiv von den Schülerinnen und Schülern der Klassen genutzt werden, mit eigenem WLAN und Server, Beamer und Wacom Board, verfügen die Schüler alle über einen eigenen Laptop, der zum Zwecke der Teilnahme an der digitalen Klasse angeschafft wurde, aber auch privat genutzt werden darf. Alle 22 Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrkräfte freuen sich auf die Präsentation ihrer Arbeit. Die Betreuung für die Klasse im Rahmen des Projekts übernimmt in diesem Jahr StR Florian Göbel in Zusammenarbeit mit OStR Gabriel Meyerhöfer und StD Stefan Weierich.