Zukunft in der IT-Branche

Die IT-Branche bietet aktuell hervorragende Chancen auf dem Arbeitsmarkt und gut bezahlte Jobs. Was genau gehört alles zur IT-Branche und was kann sie in Zukunft bieten?

St.-Anna-Schule

Dorotheenstraße 11, 42105 Wuppertal

3. Juni 2015, 16:30

Kategorien: Digitale Medien

Thesen

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Die ITK-Branche umfasst die Bereiche Informationstechnik (Software, IT-Hardware, IT-Services), Telekommunikation (TK-Dienste, TK-Hardware, TK-Infrastruktur) und Consumer Electronics (digitale Endgeräte).

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Für in der ITK-Branche tätige Arbeitnehmer ergeben sich vielfältige Tätigkeitsfelder, da die ITK in den unterschiedlichsten Bereichen Anwendung findet. Exemplarisch sind die Automobilbranche, Fertigungsunternehmen, die Energiewirtschaft und das Gesundheitswesen.

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Aus einer repräsentativen Befragung der Bevölkerung des Bundesverbandes für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) zur Relevanz von Anwendungsbereichen der ITK ergab sich, dass die Befragten besonderen Wert auf „Cloud Computing“ (64% der Befragten) und „IT-Sicherheit“ (61%) legen. Einen hohen Stellenwert besitzen außerdem die Bereiche „Big Data / Datability“ (48%), „Industrie 4.0 / Internet der Dinge“ (42%) und „Mobile Computing (40%)“.

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Der Umsatz der ITK-Branche verzeichnet in den letzten Jahren einen stetigen Zuwachs (eine absolute Steigerung um ca. sieben Milliarden Euro in fünf Jahren auf ca. 155 Milliarden Euro). Dies unterstreicht das Zukunftspotenzial der Branche ebenso wie die Anzahl der in der ITK-Branche Erwerbstätigen in Deutschland (dort ist die ITK-Branche der zweitgrößte Arbeitgeber mit 953.000 Arbeitsplätzen im Jahr 2014). Zu erwähnen ist allerdings auch der vorherrschende Fachkräftemangel. 2014 waren über 40.000 Stellen unbesetzt; auch in der Weltwirtschaftskrise wurden qualifizierte Arbeitskräfte gesucht, die Branche ist also relativ krisenunabhängig.

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Für die Arbeit in der ITK-Branche werden diverse Anforderungen an neue Arbeitskräfte gestellt, die sich in den sogenannten „Softskills“ widerspiegeln: Mathematik, Fremdsprachen, Organisationstalent, Teamwork, interkulturelle Kompetenz und Kommunikationskompetenz werden unter anderem gefordert. Weiterhin erwähnenswert ist der Anstieg der interdisziplinären Studiengänge wie zum Beispiel die Studiengänge Wirtschaftsinformatik und Bioinformatik.

Informatik – ein Blick in die Zukunft

 

Am Mittwoch, dem 03. Juni 2015, stand an unserer Schule, dem St.-Anna-Gymnasium, alles im Zeichen der digitalen Medien.

An diesem Tag fand der sogenannte „Tag der digitalen Medien“ statt, der im Rahmen von zwei Workshops, einer Gesprächsrunde und einem anschließenden Elternabend der Information rund um dieses spannende Themengebiet diente.

 

Organisiert wurde der Tag vom Junior Science Café und den Medienscouts unserer Schule. Zu diesem nun erstmalig veranstalteten Café wurde der Projektmanager von „erlebe it“ von BITKOM, Michael Zeisberger, eingeladen.

Er war für die Durchführung der Workshops und der anderen Veranstaltungen verantwortlich und überzeugte durch seine freundliche Art und seine eloquenten und informativen Schilderungen.

Wir sind froh, über die Organisation des Junior Science Cafés, das in Person von Frau Rabe ebenfalls vor Ort war, die Möglichkeit gehabt zu haben, einen wissenschaftlichen Fachvertreter wie Herrn Zeisberger an unsere Schule einladen und so eine Verbindung zwischen den Schülern und der Wissenschaft herstellen zu können.

 

Nach dem ersten Workshop, der sich mit dem Thema „Safer Internet“ beschäftigte und an die siebten Klassen richtete, nahmen wir, die Mitglieder des Junior Science Cafés, gemeinsam mit Herrn Zeisberger und den verantwortlichen Lehrern Herrn Lukannek, Herrn Hennen und Herrn Dorda, das Mittagessen in der Mensa ein, das aus einem schmackhaften Kartoffelsalat und Frikadellen bestand.

Frisch gestärkt folge der zweite Workshop für die Achtklässler zum Thema „Social Communities“, in dem besonders die Sensibilisierung der Schüler für dieses Thema im Allgemeinen im Vordergrund stand und nützliche Tipps zum besseren Umgang vermittelt wurden. Dabei hatten die Schüler eigenständig die Möglichkeit, über Laptops und iPads das von Herrn Zeisberger Vorgetragene nachzuvollziehen und so selbst praktische Erfahrungen sammeln zu können.

In der anschließenden Gesprächsrunde referierte Herr Zeisberger über die ITK-Branche und stellte besonders die Zukunftsperspektiven dieser Branche heraus, die in den letzten Jahren stetig an Bedeutung zugenommen hat und einer rasanten Entwicklung unterliegt. Der vorherrschende Fachkräftemangel und die steigende Relevanz machen diesen Markt lukrativ für hochqualifizierte Arbeitnehmer.

Der abschließende Elternabend zum Thema „Was macht mein Kind im Internet?“ war leider nur spärlich besucht, allerdings entstand so eine Plattform für individuellere Fragen der Eltern, auf die der Experte genau einging und häufig auch bei Problemen z.B. im pädagogischen Umgang mit den digitalen Medien zu helfen wusste.

 

Insgesamt war der „Tag der digitalen Medien“ ein voller Erfolg, was auch durch die Zufriedenheit der Veranstalter, des Experten Herrn Zeisbergers, der Organisatorin Frau Rabe und allen anderen Beteiligten am Ende des Tages widergespiegelt wurde.

Auch in Zukunft hoffen wir auf weitere derartige Veranstaltungen, die den Schulalltag bereichern.

Experte

Michael Zeisberger

Bitkom, Erlebe IT

Betreuer

Emma Hermanns

St.-Anna-Schule

Betreuer

Raimund Lukannek

St.-Anna-Schule

AG

Junior Science Café-AG St.-Anna-Schule

Die Junior Science Café-AG organisiert Veranstaltungen für Interessierte zum Thema „Der Mensch 2.0“. Zu diesen Veranstaltungen werden wissenschaftliche Fachvertreter eingeladen, damit Informationen aus erster Hand weitergeleitet und erfasst werden können. Zeit für Fragen und Diskussionen wird den Teilnehmern der Veranstaltung zur Verfügung gestellt. Derzeitig besteht das Café aus zehn motivierten Schülerinnen und Schülern der Oberstufe.

Schule

St.-Anna-Schule

Wuppertal, Nordrhein-Westfalen

Autoren

David Honscha