Mikroplastik - Bedrohung für Mensch und Natur: Können Apps beim Verbraucherschutz helfen?

Schülerinnen und Schüler stellen die Problematik Mikroplastik vor und präsentieren Untersuchungsergebnisse über Mikroplastik in der Brenz. Diese werden für die Initiative „Plastikpiraten“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen des „Wissenschaftsjahres 2016/17 Meere und Ozeane“ gesammelt. Die Heidenheimer Messdaten werden auf einer deutschlandweiten Karte erfasst.
Zusätzlich wurde im Rahmen des Chemieunterrichts Mikroplastik aus einigen Kosmetikprodukten herausgewaschen.

Experte für die Podiumsdiskussion: Andreas Mooslehner, Regionalgeschäftsführer des BUND Ostwürttemberg
Wir wollen mit ihm über die Problematik Mikroplastik und die Frage, ob Apps beim Verbraucherschutz helfen können, diskutieren.

Hellenstein-Gymnasium

Bahnhofplatz 8, 89518 Heidenheim an der Brenz

11. Juli 2017, 19:00

Kategorien: Umwelt

Kakuko : HG Brenzpiraten , CC 0

Thesen

1

Mikroplastik ist bereits in allen Lebensräumen vorhanden, auch in der Brenz.

2

Die App Codecheck kann den Verbraucher beim Einkauf vor Mikroplastik in Kosmetik schützen, ist leicht verfügbar und auf dem neuesten Stand.

3

Plastik ist nicht gleich Plastik, die Art des Kunststoffes ist entscheidend.

4

Jeder Einzelne kann die Natur vor primärem und sekundärem Mikroplastik schützen.

5

Politik und Industrie sollten ihre Verantwortung übernehmen.

Die Klasse 9b veranstaltet am 11. Juli 2017 das erste Junior Science Café am HG zum Thema: "Mikroplastik – Bedrohung für Mensch und Natur: Können Apps beim Verbraucherschutz helfen?" Schülerinnen und Schüler stellen die Problematik Mikroplastik vor und präsentieren Untersuchungsergebnisse über Mikroplastik in der Brenz. Diese werden für die Initiative „Plastikpiraten“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen des „Wissenschaftsjahres 2016/17 Meere und Ozeane“ gesammelt. Die Heidenheimer Messdaten werden auf einer deutschlandweiten Karte erfasst. Zusätzlich wurde im Chemieunterricht Mikroplastik aus einigen Kosmetikprodukten herausgewaschen. Mit dem Experten für die Podiumsdiskussion Andreas Mooslehner, Regionalgeschäftsführer des BUND Ostwürttemberg, diskutieren die Moderatoren und Besucher der Veranstaltung über die Problematik und die Frage, ob Apps beim Verbraucherschutz helfen können. Mikroplastikpartikel sind kleiner als fünf Millimeter und werden als primäres Mikroplastik beispielsweise in Kosmetik bewusst verwendet oder entstehen als sekundäres Mikroplastik, wenn größere Kunststoffteile durch Sonneneinstrahlung oder Reibung in kleinere Teile zerbrechen. Mikroplastik ist über die Nahrungsketten bereits in allen Ökosystemen verbreitet. Es gelangt in den Verdauungstrakt von Lebewesen und reichert auf seiner Oberfläche giftige Schadstoffe an. Mithilfe der App Codecheck können Verbraucher beim Einkauf Produkte darauf hin überprüfen, ob sie Mikroplastik enthalten. In einem selbst gedrehten Film wird die Verwendung der App erklärt. Andreas Mooslehner sieht die Verantwortung nicht nur beim Einzelnen, der bewusst einkaufen oder auf Kunststoffe verzichten kann, sondern natürlich auch bei Politik und Industrie.

Betreuer

Sabine Grobe

AG

Junior Science Café-AG Hellenstein

Schule

Hellenstein-Gymnasium

Heidenheim, Baden-Würrtemberg

Autoren

Klasse 9b des Hellenstein-Gymnasiums, Schuljahr 2016/17