„Emotionen von kalter Hand” - Können Roboter moralisch handeln?


Wer kennt sie heutzutage nicht? Künstliche Intelligenzen. Ob Terminator oder Videospielfigur, Ki’s sind faszinierend. Das haben wir vom Projekt
„Junior Science Café“ uns auch gedacht und einen anerkannten Experten eingeladen, bei weihnachtliche Snacks und Getränken mit uns über folgende Themen zu diskutieren:
- Werden Roboter menschlich und ethisch handeln können?
- Wie weit ist die KI- Forschung heute fortgeschritten?
- Könnten KI’s zu einer Bedrohung für organische Wesen werden?
Und viele mehr...
Ein weiteres zentrales Thema des Abends wird der Avatar MAX sein. Dieser ist eine Schöpfung unseres Gastes und gilt als KI ähnlichste Programm weltweit.

August-Dicke-Schule

Schützenstraße 44, 42659 Solingen

16. Dezember 2015, 17:00

pixabay.com CC 0

Thesen

1

Roboter können den Menschen prinzipiell nicht gefährlich werden.

2

Roboter können nicht moralisch oder ethisch handeln.

3

Roboter können zu einer Vereinsamung führen.

4

Roboter müssen programmiert werden und können sich nicht eigenständig weiterentwickeln.

5

Eine Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine ist durchaus denkbar.

Bericht JSC „Künstliche Intelligenz“

Am Mittwoch dem 16.12.2015 hatte unsere AG „Junior Science Café“ ihren Präsentationsabend. Bei Kerzenschein und Keksen hörten die Rund 60 Gäste eine spannende, etwa zweistündige Disskussion zum Thema künstliche Intelligenz mit dem bekannten Professor und Experten Ipke Wachsmuth.

Während dieser zwei Stunden erfuhren die Anwesenden allerlei spannende Fakten rund um das Thema künstliche Intelligenz und hatten auch die Gelegenheit, ihre Fragen und Anmerkungen in die Diskussion einzubringen. Am Ende des Abends gingen sowohl Zuschauer als auch die Organisatoren mit neuem Wissen nach Hause. Die AG bedankt sich bei allen die da waren und freut sich auf ein baldiges Wiedersehen bei einem neuen Cafe mit einem neuen, spannenden Thema...

Experte

Ipke Wachsmuth

Universität Bielefeld

Ipke Wachsmuth (* 27. März 1950) ist ein deutscher Forscher auf den Gebieten der Künstlichen Intelligenz und der Kognitionswissenschaft. Er ist ein emeritierter Professor für Wissensbasierte Systeme (Künstliche Intelligenz) an der Universität Bielefeld und lehrte dort seit 1989 Informatik und Künstliche Intelligenz. Seine Forschungsschwerpunkte sind Mensch-Maschine-Interaktion und Virtuelle Realität. In Fachkreisen bekannt wurde Wachsmuth unter anderem durch die Verbindung von klassischen symbolischen Techniken der Wissensrepräsentation mit Elementen der dynamischen Gestik und Mimik. Dies kommt zum Beispiel bei der Entwicklung des Avatars MAX zum Ausdruck. Wachsmuth ist auch seit den 1990er Jahren eine treibende Kraft hinter dem Interdisziplinären Kolleg, einer jährlichen Frühjahrsschule aus den Bereichen Neurowissenschaften, Kognitionswissenschaften, Künstliche Intelligenz und Philosophie

Betreuer

Sara Nitsche

AG

Junior Science Café August-Dicke-Gymnasium

Die JSC-AG an der August-Dicke-Schule wird von derzeit sieben engagierten Schülerinnen und Schülern gebildet, welche sich wöchentlich treffen und sich aktuell mit dem Phänomen der künstlichen Intelligenz befassen, wobei ein Fokus vor allem auf der moralisch-ethischen Betrachtung liegt.

Schule

August-Dicke-Schule

Solingen, Nordrhein-Westfalen